Donnerstag, 2. August 2012

Bähhhmm auf die Fresse!

Hier sitze ich. Ich, naives Ding. Ich dachte, scheiß drauf, nehm die schieße doch selbst in die Hand und was passiert? Wieder ein Schlag in die Fresse. Wann endlich zählt sich das Kämpfen aus? Was muss man denn noch alles tun um das zu bekommen was am möchte? Sag mir wie weit soll ich gehen. Vielleicht sollte ich es als Zeichen nehmen. Es ist Zeit aufzugeben. Um dich zu kämpfen lohnt sich nicht. Weder heute, noch morgen, noch irgendwann. Ich sollte das Zeichen annehmen und endlich aufgeben. Doch im Hinterkopf ist eine leise Stimme die flüstert: "Aufgeben?! - Das war noch nie deine Art. Kämpfe! Es wird sich lohnen!"  - Aber warum sollte ich für etwas was von Anfang an zum scheitern verurteilt war.. Warum..? Ich sollte loslassen, aber der naive, hoffnugsvolle Teil in mir will nicht. Er will kämpfen. Doch wer kämpft schon für etwas, wenn er eh weiß, dass es sich nicht lohnt. - Richtig. Niemand. 

Und wisst ihr was das schlimmste an dem Schmerz ist? - Ich vergesse das was ich habe wert zuschätzen. Dinge, über die ich mich früher, wie ein Honigkuchenpferd gefreut habe, nehme ich ziemlich an teilnahmslos hin. Was ist nur aus mir geworden? Ich bin mir fremd. So verdammt fremd.

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